Modulares Defibrillator-Patientenmonitor-System
Konzeption und Serienentwicklung eines modularen Notfallsystems

Ausgangslage
Unser Auftraggeber, ein bekannter Hersteller von Notfallmedizin-Systemen, entwickelte ein Nachfolgeprodukt für einen im Markt etablierten Defibrillator mit integriertem Patientenmonitor.
Für die Nachfolgeentwicklung sollte dieses Kompaktgerät in ein modulares System überführt werden, das aus drei Komponenten besteht: Monitor, Defibrillator und Patientenbox.
Ziel war ein Gerätekonzept, das im Notfalleinsatz mehr Flexibilität bietet als ein Kompaktgerät: Monitoring und Therapie lassen sich räumlich getrennt einsetzen, die Module können je nach Einsatzszenario kombiniert oder getrennt genutzt werden. So kann etwa die Patientenbox mit allen bereits aufgezeichneten Daten bei der Einlieferung ins Krankenhaus an der Patientenliege bleiben und der Patient kontinuierlich überwacht werden, während die Anzeige- und Therapieeinheit bereits wieder im Rettungswagen gebraucht wird.
Herausforderung
Ein modulares Notfallsystem steht im Spannungsfeld zwischen Teilbarkeit und Zuverlässigkeit:
Die Verbindungen zwischen den Teilsystemen müssen sich im Einsatz sicher trennen und wieder verbinden lassen, ohne dass Verbindungsfehler die Funktion gefährden.
Gleichzeitig unterliegen Geräte des Rettungsdienstes härtesten Bedingungen wie Stößen, Vibration, Staub und Nässe und müssen unter extremem Zeitdruck sicher und intuitiv bedienbar bleiben.
Es entstanden Zielkonflikte zwischen:
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Trennbarkeit der Module und zuverlässiger, fehlerfreier Verbindung
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Robustheit für den Notfalleinsatz und geringem Gewicht der Module
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Bediensicherheit in Stresssituationen und Funktionsumfang
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Integration der elektronischen Baugruppen und kompaktem Bauraum
Unser Beitrag

In enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam des Auftraggebers entwickelte RAKKOON die Geräte- und Gehäusekonzepte der drei Module.
RAKKOON entwickelte die Systemarchitektur und das Geräte-Gesamtkonzept.
Schwerpunkte
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Geräte- und Gehäusekonzepte für Monitor, Defibrillator und Patientenbox
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Konzeption zuverlässiger, trennbarer Verbindungen zwischen den Teilsystemen
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Mechanische und elektrische Schnittstellen der Module
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Bedienkonzept für eine sichere und einfache Bedienung unter Einsatzbedingungen
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Integration der elektronischen Baugruppen in die Konstruktion
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Serienkonstruktion und Begleitung des Systems bis zur Markteinführung
Ergebnis

Es entstand ein modulares Notfallsystem, das sich je nach Einsatzszenario konfigurieren lässt und die Vorteile eines Kompaktgeräts mit der Flexibilität einzelner, auch getrennt einsetzbarer Module verbindet. Die sicheren, trennbaren Verbindungen zwischen den Teilsystemen gewährleisten dabei jederzeit zuverlässige Funktion – verbunden wie getrennt.
RAKKOON integrierte die elektrischen, elektronischen und mechanischen Baugruppen in die Serienkonstruktion und begleitete das System bis zur Markteinführung.
Das Serienprodukt ist weltweit im Rettungsdienst im Einsatz.