Kabelloser Endomotor für Zahnmedizin

Ausgangslage
Ein Hersteller dentaler Endomotoren hat den ersten kabellosen Endomotor seines Portfolios entwickelt. Winkelstück und Feilenklemme wurden aus bestehenden, kabelgebundenen Systemen übernommen.
Das Handstück musste Bedienkomfort, Funktion, Hygiene und Sicherheit vereinen.
Herausforderung
Begrenzter Bauraum und Zielgewicht reduzierten die konstruktiven Freiheitsgrade.
Motor, Elektronik, Batterie und Ladeinterface mussten ergonomisch integriert werden.
Gerätedesign, Gerätearchitektur, Materialien und Herstellungsverfahren mussten die extremen Anforderungen, die hinsichtlich Hygiene, physiologischer Verträglichkeit und Sterilisierbarkeit an Dentalinstrumente gestellt werden, berücksichtigen.
Es entstanden Zielkonflikte zwischen:
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Balance und Gewicht
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Dichtigkeit und Bedienbarkeit
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Miniaturisierung und Funktionsumfang
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Kunststoffgehäuse und feinmechanischer Präzision (Antrieb)
Unser Beitrag
RAKKOON entwickelte die Systemarchitektur und das Geräte-Gesamtkonzept.
Schwerpunkte
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Komponentenintegration im Handstück
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robuste Gehäusestruktur
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Gewichtsverteilung und Balance
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Gehäuse- und Dichtungskonzept
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Verfahrens- und Werkstoffauswahl
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Lieferantenauswahl und Serienentwicklung

Ein ungewöhnliches Fertigungsverfahren löste einen zentralen Anforderungskonflikt. Zum Einsatz kam unter anderem das Metal Injection Molding (MIM).
Wir begleiteten den Auftraggeber bis zum Serienstart, einschließlich der Einführung des neuen Fertigungsverfahrens.
Ergebnis

Es entstand ein kompakter, gut balancierter und robust ausgelegter Endomotor. Der Hersteller etablierte erfolgreich eine neue Produktkategorie.
